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 Sakiko Ishida

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Sakiko Ishida

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Anzahl der Beiträge : 4
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BeitragThema: Sakiko Ishida   Di Sep 11, 2012 4:42 am

Sakiko Ishida


Wer bist du, wenn du nicht du selbst sein kannst?


First
Important information !


Vorname:
Ich heiße Sakiko (für meine Freunde Saki). Übersetzt bedeutet es soviel wie ``Glückskind``. Man mag das sehen wie man will. Betrachtet man was ich schon alles geschafft habe dann könnte das mit dem Glück schon stimmen… doch das ist Ansichtssache. Meiner Meinung nach…

Nachname:
Ishida ist ein ganz normaler, japanischer Nachname. Da gibt’s nichts Besonderes drüber zu sagen. Früher war es mal der Name eines Clans, der aus dem Dorf Ishida stammte. Doch das war noch in der Zeit v.Chr. also für die heutige Zeit nicht mehr interessant.

Alter:
Ich bin süße 16. Auch wenn man es manchmal nicht glauben mag.

Geburtstag
01.06.1997

Geschlecht:
Ich bin weiblich. Was auch kaum zu übersehen ist.

Herkunft :
Aufgewachsen bin ich in Kamakura. Ein beschauliche Touristenstadt in Japan. Doch mit acht Jahren zog meine Mutter mit mir nach Tokio. Hier war ich auch schon an einer Schule deren Schwerpunkt bei sportlichen Disziplinen liegt. Durch mehr oder weniger zufällige Ereignisse lebe ich nun seit zwei Jahren in Deutschland und wohne nun mit meinem Vater in Cuxhaven. Was auch der Grund ist weshalb ich die Sports Academy besuche.





Individuality
My individuality is what I am

Mein Charakter… tja… wollt ihr das wirklich wissen?
Also wenn ich könnte wie ich wollte, wäre ich ein lebensfrohes Mädchen mit vielen Freunden. Doch so bin ich nicht. So war ich einmal, doch das sollte nicht so bleiben. Auf andere wirke ich oft schon ziemlich ruhig und schüchtern. Ich versuche unbekümmert zu wirken, habe meistens ein Lächeln auf den Lippen aber nur sehr wenige Menschen wissen wirklich was sich hinter dieser Maske versteckt. Schuld daran ist die Art wie ich erzogen wurde. Ich habe gelernt gehorsam zu sein, respektvoll mit anderen umzugehen und niemals Wiederworte zu geben. Jemand anderes hätte sich dagegen gewehrt, versucht seine eigene Meinung und Wünsche durchzusetzen. Doch so war ich noch nie. Ich war schon immer eine ruhige Person gewesen. So wählte ich den Weg des geringsten Wiederstandes und passte mich dem an was von mir gefordert wurde. Man mag es kaum glauben, doch eigentlich bekomme ich viel mit und hab auch eine eigene Meinung doch ich äußere sie nur recht selten. Manchmal aber nur wirklich selten da gelingt es mir aus meiner Rolle auszubrechen und kann sogar zeigen, dass ich Witz und Charme habe. Doch dafür muss ich der Person wirklich schon sehr vertrauen und mich sicher fühlen. Selbst dann ist es für andere immer ein wenig befremdlich, dass die stille Sakiko tatsächlich den Mund aufbekommt. Doch daran hab ich mich schon gewöhnt.
Auch Streit und Konflikten gehe ich lieber aus dem Weg oder gebe nach statt auf Konfrontation zu gehen. Manchmal platzt aber auch mir der Kragen. Meist dann wenn sich schon ziemlich viel in mir angestaut hat. Dann werde ich zu einer richtigen Zicke, werde ziemlich fies und gehe auch schnell auf die persönliche Ebene. Auch wenn es nicht unbedingt angebracht ist. So schnell wie das aber aufflackert, lässt es auch wieder nach und ich bereue meine Worte.

Stärken:

- Ohne eingebildet klingen zu wollen, möchte ich behaupten dass ich doch recht clever bin. Egal ob es mit Schule oder sonst was zu tun hat. Ich habe eine schnelle Auffassungsgabe und kann mir einiges gut merken.

- Meist finden andere bei mir ein offenes Ohr und brauchen keine Angst zu haben, dass ich ihnen ins Wort falle. Egal worum es geht…ich bin eine gute Zuhörerein. Ein gutes hat es auf jeden Fall. Wenn andere reden, dann muss ich es nicht tun.

- Geheimnisse, die mir anvertraut wurden, behalte ich für mich. Meiner Verschwiegenheit kann sich wirklich jeder sicher sein. Ich bin kein Klatschmaul. Selbst nicht bei Leuten die ich nicht wirklich leiden kann.

- Die Sportart mit der ich Karriere machen sollte (laut meiner Mutter). Es stimmt ich bin wirklich talentiert im Kunstturnen. Doch ob es mir Spaß macht sei mal dahingestellt.

- Ja, im weglaufen war ich schon immer gut. Aber so war das nicht gemeint. Eigentlich gehörte Laufen nur zu meinem Aufwärmtraining als Turnerin. Seit meinem ``Patzer`` in meiner mir vorgeschriebenen Karriere, beschloss meine Mutter, dass Leichtathletik der Ersatz werden sollte.

Noch eine Idee meiner ach so tollen Mutter. Zwar wurde mein musisch/kreatives Talent nicht so sehr gefördert wie mein sportliches. Doch das ist auch gut so. Vielleicht mag ich es auch deshalb so gerne. Wenn ich am Klavier sitze kann ich mich Fallen lassen und mit der Musik dass ausdrücken was ich fühle. Auch wenn es sich oft traurig anhört spiele ich mit sehr viel Hingabe.


Schwächen:

- Ihr könnt euch, dass vielleicht nicht vorstellen… aber es fällt mir wirklich schwer mir meine eigene Meinung zu bilden. Was daran schwer ist? Na ja… wachst einmal bei einer Frau auf die durch euch ihren Traum von der großen Karriere leben will und dann noch Japanerin ist, die euch nach der Tradition erzieht, dass eine Frau dazu geschaffen ist respektvoll und gehorsam zu sein. Dann können wir gerne noch mal darüber reden was am bilden einer eigenen Meinung so schwer sein kann.

- Auch wenn ich eigentlich schon selbst erfahren habe, dass es auch Menschen gibt, die es nicht immer gut mit mir meinten. So ist mein Glaube an das Gute und die Wahrheit in den Worten anderer unerschütterlich. Das jemand absichtlich lügt oder darauf abzielt andere durch Taten und Worte zu verletzen käme mir nicht in den Sinn. Ich weiß selbst, dass das ziemlich naiv ist aber so bin ich nun mal. Ich bin der Auffassung, dass jeder eine zweite Chance verdient hat.

-Wie schon gesagt mag ich weder Streit noch meine eigene Meinung vertreten (wie denn auch wenn ich selten eine habe?). Doch selbst wenn der Fall eintreten sollte, dass ich eine habe, würde ich es zwar äußern aber nicht darauf beharren. Mein Durchsetzungswille ist sehr gering. Lieber schließe ich mich der Mehrheit an und behalte, dass was ich denke für mich. Auch wenn ich mich in nachhinein manchmal selbst darüber ärgere.

- Würde man im Lexikon das Wort Stresskotzer suchen, wäre bei der Definition ein Bild von mir zu sehen. Vereinfacht gesagt habe ich einen sensiblen Magen. Ihr kennt das bestimmt, wenn einem bestimmte Dinge auf den Magen schlagen. Man dann ein unangenehm flaues Gefühl bekommt. So ist das bei mir, bei so ziemlich oft. Vor allem wenn es um Leistung geht. Bekommt das Ganze dann noch einen wettkampfähnlichen Charakter steigert sich das ganze und ich muss mich übergeben. Einer der Gründe warum ich seit ca einem Jahr an keinen Turnieren oder Wettkämpfen teilgenommen habe.

- Ich bin zwar eine gute Sportlerin, was Turnen und Leichtathletik angeht. Doch sobald es irgendetwas mit einem Ball zu tun hat. Egal ob man ihn fangen, werfen, schießen oder trippeln sollstell ich mich an wie der letzte Mensch. Meine Verletzungsgefahr bei Ballsportarten ist unermesslich hoch. Auch wenn ich mich bemühe… kann ich mit solchen Sportarten nichts anfangen. Ich weiß nicht warum das so ist, aber Bälle und ich scheinen natürliche Feinde zu sein.

- Es ist jetzt nicht so, dass es mir schwarz vor Augen wird wenn ich mich auf einen Stuhl stelle. Als Turnerin habe ich schließlich auch am Stufenbarren und Schwebebalken geturnt. Trotzdem habe ich einen gewissen Respekt wenn es um Höhe geht, um nicht zu sagen Höhenangst. Ich fühle mich einfach wohler wenn ich mit beiden Füßen auf dem Boden stehe und käme nie auf die Idee freiwillig vom Dreimeterbrett im Schwimmbad zu springen.

Vorlieben:

- Ich bin eine echte Leseratte. Bücher sind etwas Tolles… man kann sich in den Geschichten verlieren sich vorstellen selbst ein Abenteuer zu erleben und mit den Protagonisten mitfiebern. Einfach gesagt… aus seiner eigenen Welt ausbrechen.

- Genau wie bei den Büchern ist es bei mir mit Musik. Auch hier fällt es mir schwer zu sagen welche Art ich besonders gerne mag. Zum einen Tanze ich wirklich gerne und liebe die aktuellen Charts. Doch durch das Klavier spielen find ich auch klassische Stücke ganz toll.

- Ich glaub es gibt so gut wie kein Mädchen, dass nicht gerne Shoppen geht. Auch ich gehöre zu den Mädels die Stunden oder sogar Tage in einem Einkaufszentrum verbringen könnten und es nicht langweilig wird.

- Eigentlich habe ich, durch meine Vergangenheit, eine Hassliebe zu Sport entwickelt. Ich kann nicht mit aber auch nicht ohne. Habe Talent, möchte es aber eigentlich gar nicht haben. Eine Ausnahme ist alles was mit Laufen zu tun hat. Egal ob es Sprint oder Ausdauerlauf ist. Man muss dabei nicht viel nachdenken, nicht wie beim Kunstturnen eine Choreographie einstudieren, sondern nur einen Fuß vor den anderen setzen. Okay das mag sich abwertend anhören…so ist es aber nicht gemeint. Wenn ich laufe kann ich alles um mich herum vergessen und habe das Gefühl frei zu sein.

- Etwas was es in Japan so nicht gibt und ich erst kennen gelernt habe als ich nach Deutschland kam ist Kuchen. Mittlerweile habe ich eine ausgeprägte Schwäche dafür. Zum Glück lebt meine Mutter weiterhin in Tokio. Sie würde mir den Kopf abreißen wenn sie wüsste wie gerne ich diesen süßen Kram esse. Das hat viel zu viele ungesunde Kohlenhydrate…*nerv*

- Ich bin Japanerin. Das setzt einfach voraus, dass ich auf Anime stehe und ich tue es auch mit voller Hingabe. Magas, Filme und auch ein Teil meines Kleidungsstils wird davon bestimmt.


Abneigunen:

- Es ist fast schon mehr wie eine Abneigung. Eigentlich fast schon eine Phobie. Ich mag keine sportlichen Wettkämpfe. Ich setze mich dabei so sehr unter Druck, habe Angst zu versagen das ich buchstäblich zusammenbreche.

- Ich bin ein Mensch der viel Ausgleich und Harmonie benötigt. Bei dem kleinsten Aufkommen von Streit fühle ich mich schlecht. Selbst wenn ich nicht Grund eines Streits bin oder darin verwickelt schaffe ich es trotzdem, alleine durch meine aufwirbelnden Gefühle, das ganze auf mich oder meine Art zu projizieren und mich schlecht zu fühlen.

- Am liebsten bin ich eine unter vielen und möchte nicht auffallen. Auch meine Talente geb ich nur ungerne zu oder zeige sie. Ich möchte nicht im Mittelpunkt stehen. Es ist mir einfach unangenehm, wenn ich die Aufmerksamkeit anderer auf mich ziehe. Dann werde ich richtig nervös und meisten passiert dann auch irgendetwas Peinliches.

-Es ist nicht so, dass ich es Anderen nicht gönnen würde in etwas gut zu sein. Nein… ich bewundere Leute die zu ihrem Können stehen ohne sich dabei schlecht zu fühlen. Doch ich kann es nicht leiden wenn sich andere für zu toll halten. So richtige Angeber, die keine Situation auslassen um zu protzen und sich so darstellen als gäbe es niemanden der sie schlagen könnte.

- Ich bin jemand, der zu Anderen ehrlich ist. Das erwarte ich deshalb auch von anderen. Durch meine naive Art checke ich nicht immer sofort ob es Andere wirklich ernst mit mir meinen. Doch sollte sich herausstellen, dass alles nur Lügen sind bin ich erst mal ziemlich getroffen und meide diesen Menschen.

- Zwar lebe ich schon zeit zwei Jahren in Deutschland und kann auch die Sprache recht gut. Doch da gibt es etwas, dass mir an der deutschen Sprache überhaupt nicht gefällt. Mit Redewendungen und Sprichwörtern komme ich überhaupt nicht zurecht. Wenn ich sie benutze verhaue ich es meistens oder verstehe den Sinn nicht… Warum bitte sollte man ``Den Sand in den Kopf stecken``??? Zwar ist es mir unangenehm doch ich schreck nicht davor zurück sie trotzdem zu benutzen. Denn auch ein blindes Huhn legt mal ein Ei… oder so. Auch wenn ich dadurch oft zur Belustigung oder Verzweiflung Anderer beitrage.






Appearance
At first glance


Haarfarbe :
Ich habe glatte dunkelbraune Haare. Sie fallen bis unter meine Schultern…ich käme nie auf die Idee sie abschneiden zu lassen. Je nach Sonneneinstrahlung können meine Haare auch schwarz wirken.. Je nach Luftfeuchtigkeit kann es aber passieren, dass sich die Spitzen etwas kräuseln. Was ich nicht unbedingt mag.

Augenfarbe:
Auch bei meinen Augen lässt sich meine Herkunft nicht verleugnen. Zu einen die Mandelform. Dann noch meine dunkelbraune Iris. Genau wie bein meinem Haar ist das braun so dunkel, dass es auf Andere fast schwarz wirkt.

Größe:
Und ein weitere Punkt, der auf mein Herkunftsland hinweist. Wie so ziemlich alle Japanerinnen bin ich nicht die Größte. Ich bin knapp 1,64 m groß. Für eine Japanerin ist das nicht klein aber im Vergleich zu Europäern schon.

Gewicht:
Mein Gewicht liegt bei 50 kg. Also ungefähr. Es könnte auch ein Kilo mehr oder weniger sein.

Statur:
Na ja ich würde mal sagen, dass ich klein und zierlich bin. Man könnte auch dürr oder mager sagen. Doch ersteres hört sich netter an.

Kleidungsstil :
In meiner Vergangenheit, war ich Schuluniformen und Jogginganzüge gewöhnt. Anfangs war es ziemlich ungewohnt das anzuziehen was ich möchte. Einer der wenigen Punkte an die ich mich schnell gewöhnen konnte. In meiner Freizeit mag ich mädchenhafte Kleidung. Röcke, Blusen, Tops und Kleider findet man haufenweise in meinem Kleiderschrank. Es ist nicht so, dass ich keine Hosen oder Jeans besitze. Doch es kommt selten vor, dass ich welche trage. Was meinen Farbgeschmack angeht kommt es meist auf meine Laune an. Im Normalfall liebe ich Pastelltöne. Doch hin und wieder schlägt das Japan-Gen durch. Bedruckte Animeshirts, verspielte Details… manchmal etwas verrückt oder kindisch. Doch auch sowas zieh ich hin und wieder an.




My family
You'll never forget

Vater:
Hiroyuki Ishida | 44 Jahre | Architekt

Ich bin zusammen mit meinem Dad nach Deutschland gezogen. Auf andere mag er streng und verschlossen wirken. Doch so ist er gar nicht. Okay… er ist schon ziemlich schweigsam und redet nicht besonders gerne. Eigentlich mag ich das auch sehr an ihm. Er strahlt so viel Ruhe aus. Andererseits macht es mir das Leben mit ihm nicht gerade leicht. Ich bin es eigentlich gewöhnt dass man mir sagt was von mir erwartet wird. Was ich zu tun und lassen habe. Mein Dad ist für so etwas nicht der Typ. Er lässt mir viele Freiheiten und würde mir so gut wie nichts verbieten. Genau das ist mein Dilemma mit ihm. Ich hab noch nicht so ganz raus wie ich damit umgehen und meinen eigenen Weg finden soll. Ganz ehrlich… es überfordert mich etwas.


Mutter:
Azusa Ishida geb. Toshiro | 40 Jahre | Bürokauffrau

Meine Mutter ist eine sehr organsierte, erfolgsorientierte Person. Genau das hat sie von mir erwartet. Sie hat mich nach diesem Bild erzogen. Wollte mich fördern, dass ich schnellst möglich Karriere mache und zur Elite gehöre. Dazu war ihr jedes Mittel recht. Gefühle sind ihr nebensächlich gewesen. Genauso das was ich eigentlich wollte. Meine Träume und Wünsche. Ich hatte einfach zu funktionieren und das zu tun was sie von mir wollte. Ich möchte nicht sagen, dass ich sie hasse. Doch ich bin schon froh, dass sie sich (fast) nicht mehr für mich interessiert und in Tokio geblieben ist um nun wieder an ihrer eigenen Karriere zu feilen.


Geschwister:
Ich bin ein Einzelkind. Schließlich musste sich meine Mutter um meinen erfolg kümmern. Da gab es keinen Zeit mehr im Terminplan um noch einmal Schwanger zu werden oder sich überhaupt noch um ein weiteres Kind zu kümmern.

Freund/in
Nein, nein, nein, nein was das Thema Freund angeht bin ich total unerfahren. Ich hatte noch nie einen. Dafür hat mir bis jetzt immer die Zeit gefehlt und meine Mutter hätte so etwas nicht geduldet. Natürlich habe ich mich schon mal verguckt aber es wurde nicht außer einer heimlichen Schwärmerei daraus.





Past
Past is past, but it is also present

Geboren wurde ich in dem schönen, beschaulichen Städtchen Kamakura. Eigentlich fehlte es mir an nichts. Schon im Kindergarten zeigt sich, dass ich ein rhytmisches Talent besitze und mich gerne bewege. Durch den Einfall meiner Mutter kam ich in eine Turngruppe und, wie konnte es anderes sein, ließ sich mein Talent ausbauen. Es zeigte sich schnell, dass ich fürs Kunstturnen eine besondere Begabung besitze. Ich wurde fest in einer Turngruppe angemeldet, nahm hier und da an ein paar regionalen Wettbewerben teil. Bis dahin machte mir das Ganze auch noch richtig viel Spaß. Ich genoss die Aufmerksamkeit, die mir geschenkt wurde. Stand gerne im Rampenlicht und zeigte was ich konnte. Doch vor allem meine Mutter hatte der Ehrgeiz gepackt. Ich weiß immer noch nicht warum… na gut… ich habe sie schließlich auch nie danach gefragt aber sie begann damit mein Leben zu organisieren. Anfangs eher unterschwellig, weckte meinen Ehrgeiz und auch ich dachte, dass sie nur das Beste für mich wollte.

Als ich acht wurde, bekam meine Mutter ein Stellenangebot in Tokio. Unter dem Vorwand, dass dort die Schulen besser wären und ich vielleicht einen besseren Verein finden könnte, nahm sie mich mit. Meinen Vater sah ich dadurch lange Zeit nur am Wochenende und auch nur dann wenn keine Tuniere anstanden. Kurz und knapp, mit dem Umzug nach Tokio begann für mich ein Alptraum. Meine Mutter meldete mich an der Hiroo-Gauken an. Eine Schule die das sportliche Talent ihrer Schüler besonders förderte. Der Unterricht war streng, die Sporteinheiten noch strenger. Alles war nur auf Erfolg ausgerichtet. Auf Individualität und Einfallsreichtum wurde kein Wert gelegt. Sauber Technik und Disziplin war das A und O. Ehrlich gesagt machte mir der Druck sehr zu schaffen. Mein Körper war zwar in der Lage das geforderte zu erfüllen. Doch mein Wille fehlte. Lange Zeit glich ich einem Zombie. Brachte einfach nur die erforderten Leistungen in der Hoffnung irgendwann in Ruhe gelassen zu werden. Eine Zeit lang spekulierte ich sogar auf das hohe Unfallrisiko und entschied mich für komplizierte Figuren und Choreographien, um dadurch meine Karriere zu beenden… schon krass wenn eine Zwölfjährige solche Gedanken hegt. Aber so sollte es eh nicht kommen. Mein Dad, mit dem ich vielleicht darüber reden konnte, war so gut wie nie bei mir und meine Mutter ignorierte einfach wie schlecht es mir ging. Sie hatte klare Ziele für mich. Weltmeisterschaft… Olympia… alles andere kam nicht in Frage. Ihr gefiel es, dass ich mich meinem Schicksal fügte und sah nicht (wollte nicht sehen) das ihre Tochter zu einem leeren Gefäß mutiert war. Im Gegenteil, selbst in dem klein bisschen Freizeit, die mir die Schule zustand, organisierte sie einen Privattrainer. Mit vierzehn Jahren war ich bereits so gut, dass ich sogar mit Kunstturnerinnen höherer Altersklassen konkurrieren konnte. Die Schule legte zwar größten Wert auf sportliche Fähigkeiten doch es gab auch weitere Programme. Wie zum Beispiel ein Schüleraustauschprogramm. Natürlich durfte ich daran nicht teilnehmen. Es hätte mich zu sehr von meinem Training abgelenkt. Trotzdem lernte ich dabei ein Mädchen kennen. Gut… kennen lernen ist übertrieben. Ich weiß nicht ob ich ihr aufgefallen bin aber ihre Wesensart imponierte mir sehr. Sie war so, so anderes als ich und ziemlich alle meine Klassenkameraden. So selbstbewusst und unabhängig. Auch wenn ich nie so werden würde hatte ihre Art etwas in mir verändert. Mich aus meinem Zombiedasein gerissen. Zumindest ein wenig. Ich bekam das Angebot, trotz meines Alters, an der Qualifikation für die WM im Kunstturnen teilzunehmen. Für meine Mutter ging ein Traum in Erfüllung und mir wurde langsam klar, dass ich entweder jetzt einen Ausstieg schaffen musste oder nie. Offener Protest war nicht meine Art und hätte auch nichts gebracht. Ich musste einen anderen weg finden und das tat ich auch.
Während des Qualifikationsturnens schlug ich mich nicht schlecht. Den Wertungen nach wäre es nicht unmöglich gewesen, dass ich es ins japanische Turnerteam schaffen könnte. Die letzte Disziplin war das Bodenturnen, eigentlich meine Spezialität. Doch es sollte anderes kommen als alle erwartet haben. Der Flickflack am Ende meiner Darbietung gehörte nicht zur einstudierten Chrographie und es kam wie es kommen musste. Ich übertrat die Linie, geriet ins Straucheln und fiel ohne mich abzufangen. Mir war klar, dass die Jury trotz meines Alters normal werten würde und dadurch war ich raus. Meine Chancen ins WM-Team zu kommen gleich null. Alle schoben es auf mein geringes Alter, meine Aufregung. Doch ich glaube, dass meine Mutter ahnte, dass es Absicht war. Sie war nicht enttäuscht nur wütend und frustriert. Schob mich ab zu meinem Vater nach Kamakura. Einerseits tat es mir leid, alle enttäuscht zu haben doch es war der einzige Weg um allem zu entfliehen. Während ich gezwungenermaßen mit meiner sportlichen Karriere beschäftigt gewesen war hatte ich kaum mitbekommen, dass auch meine Eltern sich auseinandergelebt hatten.

So kam es, dass ich zusammen mit meinem Vater nach Deutschland zog. Er hatte dort bei einem Tochterunternehmen seiner ehemaligen Filiale einen Job angenommen. Eigentlich hätte es mir jetzt gut oder zumindest besser gehen müssen. Aber irgendwie war es nicht der Fall. Mein Dad gab mir viel Freiheiten und wollte, dass ich selbst entscheide was ich tun wollte. Dazu war ich jedoch nicht in der Lage. Jahrelang wurde mir gesagt was ich tun sollte oder zu lassen hatte. Ich konnte mit dieser Freiheit nicht wirklich etwas anfangen. Ich konnte auch nicht dem Sport entsagen… so sehr ich es auch hasste. Doch ich weiß bis heute nicht wozu ich sonst gut sein soll. Früher war für mich Laufen nur eine Aufwärmübung doch es ist vielleicht das einzige sportliche was mir noch Spaß macht. Also begann ich mich daran zu klammern und entschied mich mit Leichtathletik zu beginnen. So bin ich schließlich hier gelandet. An der Sports Academy.






School
The place where you learn

Stufe
Ich bin in der Mittelstufe. So wie es sein soll.

Klasse
10. Klasse

Klassenlehrerin
Wird sich noch ergeben

Lieblingsfach
Das ist schwer zu sagen. Ich mag eigentlich so ziemlich alles was mit Schule zu tun hat. Aber ich glaube hauptsächlich Musik und Geschichte.

Hassfach :
Gut okay... es gibt doch Dinge in der Schule, die mir nicht so viel Spaß machen. Da wäre einmal der Schulsport, so blöd sich das auch anhört und Mathematik. Mit Zahlen und Formeln kann ich leider auch recht wenig anfangen.

Angestrebter Beruf :
Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Es stand immer fest, dass ich eine professionelle Kunstturnerin werde. Ob ich das wollte oder nicht. Jetzt werde ich mir mal selbst darüber Gedanken machen, was mir nicht gerade leicht fällt.





Last but not least
Copyright your images

Steckbrief : http://disneyandeverythingelse.blogspot.de/2009/02/malese-jow-old-demos.html
Avatar: http://vampirediaries.wikia.com/wiki/Malese_Jow
Signatur : Link zum Bild ( evtl. Fotograph )










Zuletzt von Sakiko Ishida am Di Sep 11, 2012 6:20 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Vincent Price
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BeitragThema: Re: Sakiko Ishida   Di Sep 11, 2012 6:52 am

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